Nachdem SOIA auf der letzten (oder war es die vorletzte?) Tour im Talshock statt im Conne Island gespielt hat, was natürlich für allgemeine Empörung gesorgt hatte, gaben sie am Donnerstag wieder einmal Leipzig die Ehre.
Mit im Paket waren Most Precious Blood und Bleeding Trough. Letztere eröffneten den Abend und haben mir fast überhaupt nicht gefallen. Das liegt sicherlich an meiner Keyboard-Allergie, aber vielleicht ging es ja anderen auch so. Die Differenz zwischen Erwartetem und Gehörtem war einfach zu groß. Most Precious Blood hatten da natürlich einen guten Start und wußten durch coolen, aggressiven Hardcore zu gefallen.
Nun und die Headliner waren dann ganz die alten: sehr sympatischer Sänger, Hardcore der mich irgendwo echt packt und dazu eine angenehme, nie zu übertriebene Show. Das SOIA Statement, dass sie nicht nur alte Sachen spielen werden, da sie sich weiterentwickeln und nicht wie 25 ta life enden wollen, kam sicher von Herzen, da wahrscheinlich viele Leute gerne die alten Sachen auf den Konzerten hören wollen und das irgendwo ein kleiner Konflikt ist.
Schön war auch, dass die Tradition, auf großen Gegenständen auf dem Publikum zu surfen, wie das in einem SOIA Video vorgemacht wurde, gerne weitergeführt wird. Gab es beim letzten mal eine Matraze zu besteigen, so konnten wir diesmal auf einem echten Surfbrett surfen.
Die Bilder sind übrigens von Seppl. Danke dafür, Großer:-)




3.March 2004 - 13:41
sieht fast so aus, als ob ein alien dem surfer von hinten an den arsch grabscht
3.March 2004 - 15:01
hey dude, nice shots, great band;)